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Eine gute Figur abgeben. Diese Aufgabe hatten die zwölf Kaltbluthengste, die am Sonntag in der Langenauer Reithalle präsentiert wurden. Präsentieren ist der richtige Ausdruck. Geht es für die Pferde doch darum, sich im Schritt, im Trab und am Traberwagen von ihrer allerbesten Seite zu zeigen.
150 Züchter und Pferdefreunde waren zur Hengstvorstellung der Interessengemeinschaft (IG) der Kaltblutzüchter in die Halle des Langenauer Reit- und Fahrvereins gekommen. „Einige wollen einen Hengst für ihre Stute finden“, sagte Christine Münzenmaier. Sie und ihr Mann betreiben den Hotel-Gasthof Linde in Langenau, der seit mehr als 20 Jahren auch Treffpunkt der Kaltblutzüchter aus Baden-Württemberg ist. Die Decksaison hat begonnen, und die Besitzer hoffen auf reges Interesse an ihren Zuchthengsten. Die Stutenbesitzer wiederum begutachten unter anderem Körperbau, Haltung, Gangarten und Charakter der vorgestellten Hengste, um letztlich den passenden für ihre Stute zu finden. Natürlich in der Hoffnung, nach rund elf Monaten ein möglichst schönes, gesundes und charakerfestes Fohlen zu bekommen. 250 Euro Deckgeld für einen guten Hengst sind dabei nichts Ungewöhnliches.
Die Verteilung der verschiedenen Kaltblutrassen fiel am Sonntag doch deutlich zugunsten des Schwarzwälder Kaltbluts aus. Lediglich ein Noriker-Hengst und ein Süddeutsches Kaltblut wurden vorgestellt, dafür zehn Schwärzwälder. Ein wichtiges Merkmal der fuchs- bis dunkelfuchsfarbenen Schwarzwälder ist neben einem kräftigen und edlen Körperbau der perfekte Sitz der langen blonden Mähne. Alle Hengste bekommen sie für ihren Auftritt selbstredend zurecht gestriegelt. So auch Rubin von der Kaltblutzucht Schultheiss aus Sahlenbach bei Pfullendorf. Der knapp 13-jährige Hengst reagierte beim Vorstellungsritt brav auf jedes Signal von Reiterin Svenja Schultheiss.
Viele Augen dürften sich auf Markus gerichtet haben. Der vier Jahre alte Schwärzwälder Hengst ist erst im Januar bei der Bundes-Kaltblutschau in Berlin mit dem Titel „Bundessiegerhengst“ ausgezeichnet worden. Entsprechend groß war das Interesse der Pferdefreunde in Langenau an dem Hengst, der auf dem Haupt- und Landesgestüt Marbach gezüchtet worden ist. Wie Carolin Eiberger, stellvertretende Gestütsleiterin erklärte, geht es bei der Zucht darum, ruhige und ausgeglichene Tiere zu bekommen. Anders als in früheren Jahren werden die kräftig gebauten Kaltblüter nur noch wenig in Land- und Forstwirtschaft eingesetzt. Wegen ihres ausgeglichenen Temperaments seien sie aber beliebte Kutsch- und Reitpferde.
IG trifft sich seit mehr als 20 Jahren in Langenau
Verein Die Interessengemeinschaft (IG) der Kaltblutzüchter ist Mitglied im Pferdezuchtverband Baden-Württemberg und organisiert Pferdemärkte in Laupheim und Ellwangen. Unter den 136 Mitgliedern sind Züchter der Rassen Schwarzwälder Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut, Rheinisch Deutsches Kaltblut, Freiberger und Noriker. Seit über 20 Jahren ist das Gasthaus „Linde“ von Hans und Christine Münzenmaier Treffpunkt für die Jahreshauptversammlung: Sie züchteten bis vor 30 Jahren selbst, heute halten sie zwei Schwarzwälder.
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