Saturday, March 14, 2020

Ein Tag in Maisach im Zeichen der Pferde

Ein Tag in Maisach im Zeichen der Pferde:

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  • Annabell Pazur

    vonAnnabell Pazur

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Zum Abschluss des Maisacher Volksfestes gab es noch einmal ein Highlight: der zweite Pferde-Erlebnistag. Lokale Reitställe präsentierten Ross und Reiter. Am Ende durften sogar die Zuschauer aktiv werden.

– Auf den ersten Pferde-Erlebnistag wird ein zweiter Folgen, das versprach Hans Seidl 2013 nach dem Event. Es hat zwar sechs Jahre gedauert, doch am Ende hielt er sein Versprechen. Am Sonntag fand zum Abschluss des Maisacher Volksfests der zweite Pferde-Erlebnistag statt, auf dem das Können von Mensch und Pferd unter Beweis gestellt wurde.

Den Anfang machte der Reitstall Giggenbach mit einer Cavaletti-Übung, bei der die Pferde über Stangen am Boden laufen mussten. „Dabei müssen die Pferde den Rücken richtig rund machen und die Beine schön anheben“, erklärte Christoph Giggenbach. Alle sechs Pferde absolvierten die Übung einwandfrei, auch das Schwergewicht aus dem Stall Giggenbach: Farina, die von Nicole Groß geritten wird. Sie wiegt stolze 868 Kilogramm. „Normalerweise bringt ein Pferd nur etwa 550 bis 600 Kilogramm auf die Waage“, erklärte Giggenbach.

Nach der Cavaletti-Übung folgte ein Pas de deux, eine Paarvorführung, die eigentlich vom Ballett stammt. Dafür legten Pamela Schmidt auf Lazar und Markus Rungaldir auf Abiano barocke Kostüme an. Martina Reil ist stolz, dass diese beiden stattlichen Rappen zu ihrem Reitstall gehören: „Friesen haben sich vom Streitross zum Sportpferd entwickelt“, erklärte die Stallbesitzerin. Sie sind die älteste Pferderasse in Europa und stammen, wie der Name schon verrät, von der Nordseeküste. „Pamela und Markus haben sich alles Stück für Stück mit ihren Tieren erarbeitet“, betonte Reil. „Ein Tier ist kein Tennisschläger, nur durch tägliches Training wird man ein Team.“

Ein weiteres Highlight des Reitstalls Reil präsentierte Kutscher Franz Sextl: eine Kutsche aus dem Jahr 1930. „Das war ein wahrer Herzenswunsch unseres Kutschers“, sagte Martina Reil. „Zehn Jahre hat er auf die Fahrt gewartet.“ Wenn Hans Sextl nicht mit knapp 90 Jahre alten Kutschen fährt, macht er Ausflugsfahrten oder spannt für Hochzeiten, Kindergartentage und die Wiesn vor.

Am Ende durften auch die Zuschauer ran. Beim Jump and Run hieß es: Kinder gegen Pferde. Das klingt zunächst zwar unfair, doch es zeigte sich, das zwei Beine manchmal doch schneller als vier sind – auch wenn sie nur einen halben Meter lang sind. Denn während die vier Reiter große Kreise um die Hindernisse ziehen mussten, um immer wieder Anlauf zu nehmen, konnten die Zweibeiner einfach abkürzen.

Der zweite Pferde-Erlebnistag in Maisach zeigte, dass es beim Reitsport nicht immer um die höchsten Dressurklassen oder die besten Leistungen geht, sondern dass jeder Spaß an dem Sport hat. „Es geht darum, einen Ausgleich mit dem Tier zu finden“, sagte Christoph Giggenbach, „und einfach mal die Seele baumeln zu lassen“.

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